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Studentenwohnungen als Geldanlage

Immer mehr Investoren nähern sich dem Investitionsmarkt der Studentenwohnungen und auch private Investoren sehen langsam den Mehrwert in einer solchen Geldanlage. Dies führt zwangsläufig zu einer Steigerung der Mieten.

Die Suche nach einem geeigneten WG-Zimmer oder einer Studentenwohnung, dürfte sich in diesem und in den kommenden Jahren als schwieriger gestalten. Allein aufgrund des Wegfalls der Wehrpflicht werden vermutlich zusätzlich knapp 60.000 junge Männer, früher als bislang gedacht, in die Hochschulen strömen. Auch wegen der doppelten Abiturjahrgänge strömen zusätzliche Studienanfänger in die Hörsäle.

Mehr Wohnheimplätze müssen also her. Die Suche nach einer geeigneten Bleibe, könnte für Wohnungssuchende zur Tortur werden, denn der Markt ist eng, und die Mieten steigen. Laut einer Erhebung des Internet-Immobilienportals Immowelt zahlen Studenten in der Stadt für eine Singlewohnung knapp elf Euro kalt pro Quadratmeter und Wohnung, in einer WG muss man immer noch mit 8,60 Euro rechnen.

Besonders schwierig ist es in Großstädten wie München, Hamburg, Frankfurt am Main oder Köln. Der freie Wohnungsmarkt ist sehr eingeschränkt und wer zum Beispiel in München seine Wohnung alleine beziehen möchte, der muss laut Immowelt pro Quadratmeter und Monat durchschnittlich 14 Euro zahlen. Das WG-Leben ist zwar günstiger, man zahlt aber trotzdem noch mehr als zwölf Euro kalt.

Wer aus diesem Wohnungsmarkt bereits Profit schlägt, sind professionelle Immobilienanleger und Profi-Investoren, denn für Diese hat sich der Markt für Studentenwohnungen als lukratives Geschäftsfeld entwickelt. Wohingegen das Angebot von privatwirtschaftlichen Investoren noch gering ist – hier besteht Entwicklungspotential.