Immobilienpreise schießen weiter in die Höhe

Immobilienpreise steigen weiterSeit Jahren steigen in Deutschland die Immobilienpreise in die Höhe. Insbesondere in den Metropolen Deutschlands konnten rasante Preisanstiege verzeichnet werden. Dementsprechend ist vielerorts günstiger Wohnraum knapp und für viele Menschen unbezahlbar. Jedoch gibt es immer noch viele Ausnahmen von diesem Trend.

 

Hohe Preissteigerungen in beliebten Metropolen Deutschlands

Insbesondere in Großstädten, Mittelstädten und auch in den beliebten Ferienregionen des Landes kennen die Preise für Immobilien in den letzten Jahren nur eine Richtung: Sie steigen scheinbar unaufhaltsam. Das betrifft nicht nur den Kaufpreis von Immobilien, sondern ebenso die Mieten. Das Ergebnis sind oftmals überzogene Preise, wodurch Wohneigentum und in einigen Metropolen des Landes auch Mietraum für eine große Bevölkerungsschicht unbezahlbar wird. Diese Bevölkerung wird an den Stadtrand gedrängt oder sie entscheidet sich für Objekte außerhalb der großen Städte. Insbesondere Geringverdiener sind davon betroffen.

Aber auch der Mittelschicht machen die steigenden Preise zunehmend zu schaffen. Die Zeiten, in denen sich eine Familie ein Eigenheim leisten konnte, scheinen in einigen Großstädten vorbei zu sein. Doch es gibt auch immer noch viele Ausnahmen von diesem Trend. In Kleinstädten sind die Preissteigerungen zwar spürbar, sie fallen jedoch deutlich moderater aus. Wen es hingegen auf das Land zieht, der kann, von einigen Ausnahmen abgesehen, mit besonders günstigen Immobilienpreisen rechnen. Obwohl auch hier steigende Preise zu verzeichnen sind.

Wie hoch der Preis für eine Immobilie ist, hängt zwar von mehreren Faktoren ab, das entscheidende Kriterium ist somit nach wie vor die Lage. Innerhalb Deutschlands sind die Unterschiede teilweise immens. Besonders günstige Immobilienpreise finden Käufer beispielsweise in Ostdeutschland vor. Richtung Norden hin steigen die Preise an und noch weitere Preissteigerungen sind mit Blick auf den Westen und letztendlich auf den Süden zu verzeichnen.

 

Auch im Umland der Großstädte steigen die Preise

Der hohe Preisanstieg in den Metropolen lässt sich mit dem Einwohnerzuwachs und damit mit der Urbanisierung erklären. Denn das Leben in der Großstadt sehen viele Einwohner als Vorteil an. Insbesondere die kurzen Wege und nicht zuletzt das umfangreiche Angebot an Arbeitsplätzen zählen sicherlich zu den grundlegenden Anziehungspunkten, die eine Großstadt zu bieten hat. Aber auch Anleger und ausländische Investoren interessieren sich für die Objekte in beliebten Städten Deutschlands. Städte wie Düsseldorf, Frankfurt, München, Berlin, Hamburg oder Stuttgart ziehen damit viele Menschen an, doch der Wohnraum ist begrenzt. Zudem stehen mangels freien Baulandes auch nicht ausreichend Neubauobjekte zur Auswahl. Soziale Wohnbauprojekte rücken durch Knappheit an Bauland und Baulandspekulationen häufig in den Hintergrund. Damit ist zunächst nicht davon auszugehen, dass sich die Lage in nächster Zeit entspannen wird. Zumal die Neubautätigkeiten nicht mit der Nachfrage mithalten können.

Während die Immobilienpreise in den Metropolen Deutschlands mittlerweile zum Teil als überteuert gelten, steigen auch die Preise im Umland. Viele Berufstätige schätzen die günstigeren Preise in den sogenannten „Speckgürteln“ der Städte. Sie nehmen das berufliche Pendeln damit in Kauf, um weniger für den Quadratmeter zu bezahlen.

 

Fazit

Während der Kauf eines Wohnobjektes im Herzen Münchens oder ein Immobilienkauf in Köln für die meisten Verbraucher mittlerweile sicherlich unbezahlbar ist, bestehen im Umland der Metropolen immer noch viele Möglichkeiten, Immobilien in guter Lage zu kaufen. Die Preise sind noch vergleichsweise günstig und es sieht derzeit danach aus, dass die Preise wieder sinken werden. Zudem bewegen sich die Zinsen immer noch auf einem niedrigen Niveau und eine Immobilienblase wird für Deutschland nicht erwartet. Damit sind diese Immobilien immer noch interessante Anlageobjekte und werden von vielen Käufern als ein grundlegender Bestandteil der Altersvorsorge angesehen. Aber auch in Klein- und Mittelstädten zählen sie immer noch zu den wertbeständigen Geldanlagen, dessen Attraktivität in den letzten Jahren noch bedeutend zugenommen hat.

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