Das Baukindergeld für Familien

Vorraussetzungen für Baukindergeld für FamilienMit dem Baukindergeld beteiligt sich der Staat an der Finanzierung des Eigenheims. Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Eigenheim neu gebaut, ein Bestandsobjekt oder eine Eigentumswohnung erworben werden soll. Mit dieser Förderung unterstützt die Regierung gezielt Familien dabei, Eigentum zu erwerben. Je Kind sind 12.000 Euro dieser staatlichen Förderung möglich. Eine Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln ist möglich. Um den Zuschuss zu erhalten, müssen jedoch einige Voraussetzungen erfüllt werden.

 

12.000 Euro Baukindergeld je minderjährigem Kind

Das Baukindergeld wurde für Familien mit mindestens einem Kind eingeführt. Für jedes Kind unter 18 Jahren kann die Familie einen Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro für den Erwerb der eigenen Immobilie erhalten. Eltern von zwei oder drei minderjährigen Kindern könnten damit bis zu 24.000 bzw. 36.000 Euro vom Staat erhalten. Eine Beschränkung bei der Kinderanzahl ist derzeit nicht vorgesehen, wodurch Familien mit vielen Kindern von einer besonders hohen Förderung profitieren. Berücksichtigt werden Kinder, die bei Antragstellung noch keine 18 Jahre alt sind und mit in das Eigenheim einziehen.

Das Baukindergeld in Höhe von 12.000 Euro je Kind wird nicht in einem Betrag ausbezahlt, sondern verteilt auf zehn Jahre. Dementsprechend wird Familien nach erfolgreicher Antragstellung jedes Jahr ein Betrag in Höhe von 1.200 Euro je Kind ausbezahlt. Die Auszahlung erfolgt nur so lange die Voraussetzungen erfüllt werden und die Familie noch das Eigenheim bewohnt. Sonderregelungen gibt es für Familien in Bayern zu beachten. Für Familien in diesem Bundesland ist ein um 300 Euro höherer Förderungsbetrag vorgesehen. Damit würde Familien je Kind ein Förderungsbetrag von jährlich 1.500 Euro zustehen. Zusätzlich wird in Bayern eine Eigenheimzulage in Höhe von einmalig 10.000 Euro ausbezahlt.

Wichtige Voraussetzungen des Baukindergeldes im Kurzüberblick

  • Förderung nur bei erster Immobilie möglich
  • Familien mit einem Kind oder mehr Kindern unter 18 Jahren
  • berücksichtigte Kinder müssen mit einziehen
  • Das zu versteuernde Jahreshaushaltseinkommen darf nicht über 75.000 Euro liegen. Mit jedem berücksichtigten Kind erhöht sich dieser Betrag um 15.000 Euro.

Das zu versteuernde Einkommen dient als Berechnungsgrundlage. Dementsprechend können vom Bruttogehalt noch Kinderfreibeträge, Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und weitere Freibeträge in Abzug gebracht werden.

Mit Übersteigen des zu berechnenden Jahreshaushaltseinkommens ist keine Förderung mehr möglich – auch nicht anteilig. Zudem wird stets nur die erste Immobilie gefördert. Wer bereits eine besitzt, sei es durch Erwerb, Schenkung oder Erbschaft, kann keine Förderung mehr erhalten. Selbst wer nur anteilig mit im Grundbuch eines Objektes aufgeführt wird, kann nicht mehr in den Genuss der Förderung durch das Baukindergeld kommen. Wer dennoch eine Förderung erhalten möchte, muss sein Eigentum dementsprechend vor Kauf eines neuen Objektes veräußern.

Fristen bei der Beantragung beachten

Die Beantragung ist über die KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau möglich. Die KfW bietet Antragstellern die Möglichkeit, den Antrag zum Baukindergeld direkt online über das KfW-Zuschussportal zu beantragen. Im Zuge der Beantragung müssen Antragsteller Fristen einhalten. Zu diesen zählt, dass der Antrag spätestens drei Monate nach Einzug in das Objekt erfolgen muss. Eine Beantragung ist auch nach dem Kauf, rückwirkend bis zum 1. Januar 2018 möglich. Die Baugenehmigung muss spätestens bis Ende des Jahres 2020 vorliegen oder der Kaufvertrag muss bis zu diesem Datum unterschrieben worden sein.

Das Baukindergeld ist somit nur eine befristete Fördermöglichkeit. Gefördert werden Vorhaben zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31.12.2020. Für spätere Vorhaben ist zunächst keine Förderung durch das Baukindergeld mehr vorgesehen.

PS: Wir beraten Sie gerne bei weiteren Fragen. Vereinbaren Sie gerne noch heute einen Termin.

 

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