Immobilienmarkt 2017 – was ändert sich?

Auch im noch jungen Jahr 2017 sind schon Tendenzen erkennbar, dass der Immobilienboom, zumindest in den beliebten Großstädten, weiter anhalten wird. Die Preise werden alle Voraussicht nach weiter ansteigen, was sich auf die Kauf- wie auch auf die Mietpreise auswirken dürfte. Dadurch dürfte der Immobilienmarkt weiterhin für Investoren interessant sein. Mit steigenden Bauzinsen wird nicht gerechnet. Allerdings kann dieses Jahr Änderungen im Steuerrecht mit sich bringen, was eine Erhöhung der Grundsteuer bewirken könnte.

 

Weiterhin mit steigenden Preisen in Großstädten zu rechnen

Bereit seit 2010 konnte ein deutlicher Preisanstieg am Immobilienmarkt verzeichnet werden. Insbesondere in den Großstädten mussten Käufer mit deutlich höheren Kosten rechnen. Auf der anderen Seite sorgt das lang anhaltende Niedrigzins-Niveau dafür, dass zumindest die Finanzierung günstig bleibt. Insbesondere in den Metropolen des Landes kann dies häufig nicht die höheren Kosten ausgleichen, aber dennoch ist es ein interessanter Markt für Käufer und Investoren. Nicht nur die Kaufpreise stiegen bisher an, sondern zugleich auch die Mieten. In manchen Großstädten sind Preisanstiege von mehreren Prozent die Regel und auch in diesem Jahr wird sich dieser Trend wohl fortsetzen. Zugleich fehlen immer noch viele Hunderttausend Wohnungen, wodurch die Nachfrage nach Wohnraum ungebrochen sein dürfte.

 

Kein Bauboom in Sicht

Viele Großstädte mit hoher Wirtschaftskraft verzeichnen einen deutlichen Einwohnerzuwachs. Hinzu kommt, dass es in den Millionenstädten verstärkt Ein- und Zwei-Personenhaushalte anzutreffen sind, wodurch deutlich mehr Wohnobjekte notwendig werden, als beispielsweise auf dem Land. Dieser Trend wird wohl auch in diesem Jahr weiter anhalten und mit dafür sorgen, dass sich die Preisspirale weiter nach oben entwickelt. Trotz der großen Nachfrage nach Wohnraum ist ein Bauboom nicht in Sicht. Teilweise gibt es sogar Anzeichen dafür, dass die Zahlen für Baugenehmigungen rückläufig sein werden. Allerdings wären es in den Metropolen insbesondere Neubauten, welche entscheidend zu einer Entspannung des Immobilienmarktes beitragen könnten.

 

Mehr Stabilität auf dem Land

Auf dem Land hat sich der Immobilienmarkt in den Vorjahren deutlich ruhiger entwickelt. In manchen Regionen konnte zwar ein leichter Preisanstieg verzeichnet werden, aber dennoch blieb der Markt eher ruhig. Von einer stabilen Entwicklung ist auch 2017 auszugehen. Insbesondere junge Menschen zieht es nach wie vor in die Großstädte des Landes, wodurch die Nachfrage nach Immobilien auf dem Land vergleichsweise gering ist. Deutliche Preisanstiege wie in den Großstädten sind in diesem Bereich demnach nicht zu erwarten. In einigen Regionen gibt es gar ein Überangebot und Leerstände, wodurch teils von Preisrückgängen auszugehen ist.

 

Entwicklung der Bauzinsen

Vorerst ist nicht mit einer Erhöhung der Bauzinsen zu rechnen. Eine weitere Senkung der Zinsen ist hingegen auch nicht zu erwarten, denn immerhin liegt der Leitzins der EZB bereits bei 0,00 Prozent. Dementsprechend haben Kreditgeber ihre Angebote angepasst. Neben dem Leitzins wirkt sich die Pfandbriefkurve auf die Zinsentwicklung aus. Diese bewegt sich ebenso auf einem sehr niedrigen Niveau. Ob die EZB den Leitzins anhebt und wie sich die Pfandbriefkurve in diesem Jahr entwickeln wird, bleibt jedoch abzuwarten. Mit Überraschungen wird aber derzeit nicht gerechnet.

 

Änderungen der Grundsteuerberechnung möglich

2017 könnte auch eine Änderung des Steuerrechts dafür sorgen, dass die Grundsteuer steigt. Denn es steht eine Neuregelung im Raum, durch welche die Berechnung zur Grundsteuer geändert werden könnte. Dabei sollen die vollen Bodenwerte zukünftig berücksichtigt werden, wodurch mit einer dynamischen Grundsteuer zu rechnen ist. Von einer dadurch zu erwartenden Mehrbelastung wären nicht nur Eigentümer betroffen, sondern ebenso Mieter. Vermieter haben die Möglichkeit, die Grundsteuer über die Nebenkosten vollständig an den Mieter weiterzugeben. Ebenfalls im Raum steht allerdings das sogenannte „Südländer Modell“. Dabei soll die Grundsteuerberechnung nur  anhand der Gebäude- und Grundstücksgröße erfolgen.

 

Fazit zum Immobilienmarkt 2017

Über die Entwicklung des Immobilienmarktes im Jahre 2017 kann es letztendlich nur Prognosen geben. Wie sich der Markt tatsächlich entwickeln wird, hängt von vielen Faktoren ab. Es bleibt also abzuwarten, ob es in diesem Jahr zu maßgeblichen Veränderungen kommen wird.

 

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